Saturday, September 29, 2007

Letzte Woche im ENT I

Gestern war der letzte Tag im ENT I. Ich finde das sehr schade, weil die Mitarbeiter mir innerhalb dieser drei Wochen sehr ans Herz gewachsen sind. Ist man naemlich einmal integriert, ist der Kontakt intensiv. Ausserdem sind die Logopaeden in unserem Alter und ziemlich unkonservativ. Haben auch fast alle in Bangalore studiert. Ich habe es noch nie erlebt, dass waehrend einer Stroboskopie soviel gelacht wurde. Nicht ueber den Patienten, nein, mit dem Patienten. Und ueber Fehler aegert man sich nicht, sondern schmunzelt oder nimmt sich selbst auf die Schippe. Selbst als ENT-Doctor. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefuehlt in dieser Zeit. Der Arzt hat sich sogar die Zeit genommen, uns eine private Vorfuehrung ueber diverse Stimmbanderkrankungen zu geben. Das war sehr, sehr lehrreich. Aber das Beste ist, dass wir im November auf die VoiceCON gehen. Das ist eine Konferenz fuer HNO-Aerzte, Logopaeden und alle anderen die sich in diesem Bereich bewegen. Ich freu mich schon tierisch. Kostet natuerlich was, aber das ist hier zu verschmerzen. Ungefaehr 12 Euro! Ausserdem seh ich die anderen dann nochmal wieder, denn im November sind wir schon in Chennai.

Gerade eben ist uns was komisches passiert. Wir wollten gerade mit dem Rikshawfahrer handeln (wir wollten nur 30 bezahlen aber er wollte 35 Rs), da kam eine Frau zu uns und wollte mit uns fahren. Kein Problem, wie immer...in der Rikshaw wollte sie dann, dass wir an ihrem Sprachkurs (Tamil) teilnehmen, uns in ihr Haus einladen, unsere handynummern, unseren Namen und unsrere Zimmernummer. Das war sehr seltsam. Irgendwann stieg sie dann aus und meinte nach 15 Tagen sollen wir sie kontaktieren. Witzig oder. Mich wuerde ja interessieren wie sie so wohnt, aber da geh ich doch lieber zum head unseres departments zum Essen. Die hat uns naemlich auch eingeladen;-).

Wenn ich daran denke, dass schon fast Oktober ist, kann ich es kaum glauben. Hier ist es einfach nur heiss. Nix neues ich weiss! Und hier gibt es Fruechte. Das ist der Hammer. Gut, meine Mango heute morgen hatte Wuermer, aber das gibts ueberall. Der Markt war auch der Hammer. Also erstmal ist es schwierig den ueberhaupt zu finden. Aber wenn man in die dunkelste, schmalste Gasse gegangen ist, offenbart sich das Paradies. Und man wird von alles Seiten angeschrien. Zwischendurch eine weisse Kuh, mit bunten Hoernern und weiter gehts zum Gemuese. Man, dieses Geruchschaos, der Wahnsinn. Und dann kommt man an den Punkt, wo man einfach was kaufen muss. Weil man angeschrien wird und weil alles so lecker aussieht. ich habe ein Kilo Tomaten fuer 7 Rs gekauft. Ohne bargaining...jetzt brauch ich nur noch essig...

Am Montag ist hier ein Streik. Und soweit ich das verstanden habe, geht es um den Bau einer Bruecke. Aber was es genau aufsich hat konnte ich noch nicht ausmachen. Hab schon drei Inder gefragt, aber alle sagen unterschiedliches. Und es geht um Glauben. Wie immer eigentlich. Was ich weiss ist, dass ich am Montag zuhause bleiben werde. Da die Streiker aggressiev werden koennten und jegliche Transportmittel nicht fahren duerfen. Shipra meinte wir koennten ja zum Pool gehen, wenn wir schonmal frei haetten. Das waere auch super. Nur hat der Pool leider Montags geschlossen. Aber es gibt ja genug anderes zu tun.

Hab mit heute ein Psychologie Buch gekauft. Ein dickes, auf Englisch, guenstig. Das war in einem richtigen Buchladen. Also nicht der Hugendubel oder die Meyerische, aber war trotzdem gut!!

Monday, September 24, 2007

There is a reason why...



Also dieses Wochenende werde ich nicht so schnell vergessen. Ich bin zwar sehr müde und erschöpft, aber die Mühen eines Shoppingtages haben sich definitiv gelohnt! Ich zähle hier jetzt nicht auf was ich alles gekauft habe, keine Angst. Nur die Digicam von Olympus erwähne ich kurz. In Deutschland hätte ich diese sicher für den gleichen Preis bekommen, aber meine war schließlich jetzt kaputt und ich wollte nicht immer die von der Babs mitbenutzen, auch wenn ich ihr sehr dankbar bin, dass ich das durfte.
Also die Hinfahrt war eigentlich wenig ereignisreich, bis auf den Moment als wir in Bangalore einfuhren. Standen da tatsächlich Mädels mit Jeans und kurzärmligen T-Shirts auf der Strasse? Und war das tatsächlich eine Bühne mit Tänzern, die eine moderne Choreographie tanzten? Und die Läden...waren die tatsächlich richtigen Kaufhäuser? Ich fühlte ein leichtes kribbeln als wir dem Stadtkern immer näher kamen und die Strassen sich füllten und die Kaufhäuser zunahmen. Fast vier Wochen, ohne einmal kurz zu H&M zu gehen (Ati du weißt doch was ich meine oder??), das hatte hiermit ein Ende.
Unser Hotel (Empire Hotel) befand sich zufälligerweise direkt neben der populärsten Shoppingmeile und somit war unser Glück besiegelt. Am Abend wurde noch kurz gespeist, aber auch nicht lange, denn man wollte ja frisch sein für den nächsten Tag. Im Fernsehen gab’s auch nix zu sehen, außer Milliarden indischer Filme und ein zwei australischer Sender. Fernsehen fehlt mir auch überhaupt nicht, aber das hatte ich schon geahnt.
Am nächsten Morgen ging’s dann los. Nicht allzu früh, denn wir hatten ja den ganzen Tag vor uns. Aber wie gesagt, ich zaehle nicht auf , was ich alles gekauft habe...den Mittag haben wir bei McDonalds verbracht. Also zum lunch, mein ich. Dort habe ich einen McMaharaja gegessen. Ich weiss nicht ob der Vegetarisch war oder nicht. Aber wenn nicht, dann wars eh Huehnchen, weil die Kuh ist heilig, gelle!!
Ausserdem waren wir in einem wunderbaren Teehaus. Dort habe ich einen japanese green tea zu mir genommen. Abends speisten wir ueber den Daechern von Bangalore. Aber nach dem Essen war der Abend noch nicht vorbei, wie die vielen wochen davor. Nein, wir wagten uns in das Bangalore Nachtleben. In der ersten Bar, „NASA“ wurde ein Cricketspiel gezeigt, aber wir wollten tanzen. Uns wurde eine Discothek empfohlen. Diese wurde prompt angesteuert. Es gab tatsaelchlich auch Alkohol fuer uns Frauen. Ich dachte erst, man mehr als eins darf ich nicht trinken, bei der Hitze und dem Entzug, den ich hatte ;-)... naja auf jeden Fall blieb ich nuechtern. Und ich habe tatsaechlich nuechtern zu House getanzt...aber es gab zwischendurch auch R`nB. Ich sah zum ertsen Mal in diesen Wochen Paaerchen, die sich nicht vor der Oeffentlichkeit verstecken mussten. Alles war erlaubt, rauchen, trinken, ausgelassen tanzen und sogar der Strom, der zweimal ausgefiel wurde gefeiert. Stockdunkel und eine groelende Menge. Das war was! Als wir gerade 1,5 Stunden getanzt hatten, kuendigte der Dj das Ende unseres Abends an. Um Punkt halb 12 ging das enthuellende Licht an und ich fuehlte mich wie ein begossener Pudel. Was jetzt? Was tut die Jugend, wenn um halb 12 die Party zuende ist. Was ist mit dem Gefuehl um 5 Uhr Morgens betrunken aus einem Club zu torkeln und einen Baerenhunger zu haben? Was ist mit dem Stehblues auf einer fast leeren Tanzflaeche, weil schon alle gegangen sind, der erst entsteht, wenn der Abend lange genug war. Duerfen die Kids das denn nicht erleben?
Wir fuer unseren Teil gingen jedefalls nachhause, denn wir hatten ja einen intensiven Shoppingtag hinter uns gebracht.

Friday, September 21, 2007

Shoppen, shoppen und nochmal shoppen!!!


Die Woche war wieder sehr ereignisreich und zum erstem Mal durften wir auch selbst Hand anlegen. Wir haben Audiogramme abgenommen und diverse Spiele gebastelt. Es war sehr spannend an Bastelmaterial zu kommen. Aber im Grunde genommen brauchten wir nur Pappe. Kleber, Schere und Kreativitaet hatten wir im Gepaeck. Die Pappe gabs an einem Zeitungskiosk, wie auch nicht anders zu erwarten. Die Logopaedin, muss ich zugeben, staunte nicht schlecth, als wir am naechtsne Tag mit zwei neuen Spielen dastanden. Das vorhandene Therapiematerial ist nicht schlecht, aber es sind wenig Spiele, vor allem keine Brettspiele (!) vorhanden. Darum kam uns diese Idee. Ich wuenschte mir den vollen Spieleschrank aus der Praxis in Koelln her. Aber wie viele wissen, bin ich ja eine Bastelfee, was nur heisst, dass ich gern bastel...
Am Wochenende gehts nach Bangalore. In dieser Stadt geht es nicht um Sehenswuerdigkeiten ,sondern um das Hobby vieler Frauen: Shoppen, Laedele, Bummeln,
Das ist eine Spielzeugriksha, suess oder??
Einkaufen,...! Es soll dort aussehen wie Klein New York und sehr westlich angehaucht sein. Da bin ich mal gespannt...da hab ich mich gerade an die indische Kultur gewoehnt, da wirds schon wieder westlich. MANMANMAN. Ich kann sogar mittlerweile aus der Speisekarte entnehmen, was mir schmecken koennte und was eher nicht. Natuerlich auch, weil wir immer mit vielen essen gehen und jeder das ein oder andere schon einmal probiert hat. Nur die Schaerfe macht mir etwas zu schaffen... und sogar der Airco b
ereich in den Restaurants ist mir schon zu kalt und das bei Aussentemperaturen von ca. 32 Grad. Jippi!
So, mehr gibt naechste Woche, mit ausfuehrlichem Bericht ueber das Wochenende!!

Friday, September 14, 2007

Und ich habe den Berg bestiegen...

Jetzt sind wir schon eine Woche in Vellore. Ich brauchte nur irgendwie eine kreative Schreibpause. Ich habe wie erwartet schon wieder viel neues über dieses wundervolle Indien gelernt. Unser erster Tag im CMC Hospital, war sehr unorientiert. Das Krankenhausgelände ist riesig und mit den Massen von Patienten die dort ein und ausgehen, noch schwieriger zu überblicken. Aber letztendlich fanden wir unseren Weg zum ENT 1 (Ear-Nose-Throat), sowie bei uns der HNO-Arzt.




Ich fruehstuecke gerade und bin hundemuede


Es gibt fünf Räume in denen die unterschiedlichsten Dinge geschehen. Ich fang einfach mal mit dem Audiometrie-Raum an. Dieser Raum ist akklimatisiert und besteht aus drei Schallisolierten Kabinen. Vor den Kabinen befindet sich jeweils ein Audiometer. In diesem Raum befinden sich immer viele Studenten. Diese sind im ersten Jahr. Wenn sie mit diesem einen Jahr fertig sind, dürfen sie sich `audiological technics` nennen. In diesem Jahr lernen sie allerdings auch Dinge aus den Bereichen `Speech` und `Language`. Jeder muss dann für sich entscheiden, ob er noch dr



Logopaedin bei der Arbeit
ei weitere Jahre studieren will, oder nicht. Erst dann ist man nämlich Speech & Language therapist.
Schade ist allerdings, dass die Studenten selbst jetzt nach einer Woche nicht mit uns sprechen. Ich stelle ab und zu fragen um das Eis zu brechen, aber ich scheitere kläglich. Das Problem ist auch, dass man bestimmte Fragen nur bestimmten Personen stellen darf. Sonst kann es passieren, dass man den Senior beleidigt, weil man Information von einem Junior einholt. Ziemlich hierarchisch das Ganze. Das gilt übrigens auch für den Fall, sollte ein Senior mal nicht im Raum sein. Fragt man das Falsche bringt man die Studenten schnell in Verlegenheit. Also wenn ich auf dieser Abteilung alleine wäre, würde ich eingehen. So kann ich mich mit der Babs austauschen und das ist gut so. Hier wir uns gerade gezeigt, wie man ein earmould herstellt.


In einem nächsten Raum werden Tympanogramme erstellt (für nicht Logopäden ganz kurz und knapp: die Beweglichkeit des Trommelfells wird untersucht). Einen Raum weiter befindet sich ein Teil der `Voice clinic`. Hier werden `voice assessments` (Anamnesen) durchgeführt. Ausserdem gibt es hier ein ganz tolles Programm namens „Praat“. Damit kann man eine akustische Analyse der Stimme machen. Auf Englisch `mechanical properties of the voice` untersuchen. Das heißt im genauen, man kann den `minimal and maximal pitch, amplitude, Jitter and shimmer and harmonic hermonic noise` ermitteln. Aber zum Bereich Stimme komme ich später.
Im nächsten Raum werden Hörgeräte angepasst. Das ist im Grunde genommen ganz interessant, aber ich verstehe kein Wort. Manchmal ist es ein Gemisch aus Tamil und Englisch. Manchmal eins aus Bengale und Englisch, manchmal pur Hindi, pur Tamil, pur Bengale. Manche audiologists können diese drei Sprachen (all

In der Audiometrie
es indische Sprachen, keine Dialekte). Andere haben enorme Verständigungsschwierigkeiten. Ich auch! Sind wir bei einer Anpassung dabei, werden wir auch vorher nicht kurz über den Patienten informiert, sondern müssen danach nachfragen. Fragen stellen ist ja auch kein Problem. Das Problem ist, dass das auf die Dauer ermüdend ist. Naja,....der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum.....wer nicht fragt bleibt dummJ.
Ganz anders sehen die Tage in der Voice clinic aus. Das ist total spannend. Hier sind wir drei Tage der Woche. In der Speech-Abteilung auch drei Tage. Dort gibt es allerdings bis jetzt keine Therapien zu sehen.
In der Voice clinic wird wie oben beschrieben zuerst ein voice assessment gemacht. Der Vorteil ist hier auch, dass ich erstmal keine Informationen über den Patienten brauche. Ich kann hier eigenständig observieren und mein Wissen anwenden. Hier ist danach immer genügend Zeit, sich mit der Logopädin über den Patienten zu unterhalten. Nachdem das voice assessment gemacht wurde, werden die Patienten zum stroboscobic room geschickt. Dort müssen sie ewig lange warten und dann wird entweder eine Stroboskopie oder eine Flexoboscropie (Kamera geht durch die Nase) durchgeführt. Hierbei ist der Logopäde anwesend. HNO-Arzt und Logopäde beraten sich nach getaner Untersuchung, was weiter geschehen soll. Unglaublich oder. Wenn das mal auch so in Deutschland wäre. Die beiden haben ein richtig kollegiales Verhältnis.
Naja ich könnte ewig weiter berichten, aber ihr wollt sicher auch noch was über mein „Außerlogopädisches Leben“ (gibt es das überhaupt ;-)) erfahren. Das ist nämlich auch interessant. Wir lernen total viele neue Leute kennen. Sind ja auch in einem international hostel. Aber, lustiger Zufall, wir haben am Pool zwei deutsche Mädels getroffen, die eine davon sogar aus Freiburg. Natürlich Medical Students. Mit denen haben wir uns für denselben Abend zum Essen verabredet. Das war das leckerste was ich seit langem gegessen hatte. Und ausnahmsweise nicht so scharf. Es war ein sehr netter Abend und darum haben wir uns für den nächsten Tag zum klettern verabredet. Klettern ist fast zuviel gesagt. Es ist eher das Besteigen eines Schlangenhügels. Aber als ich da oben war verspürte ich dieselbe Angst die ich auch verspürte, als ich in der Kletterhalle in Aachen in eisigen Höhen hing. Naja, aber zurück zu der Verabredung. Wir hatten uns, was den Ort angeht, etwas ungenau verabredet. Darum konnten wir Maike gestern nicht auffinden. Ne Nummer hatten wir auch nicht. Naja schade. Zum glück hatten wir noch einen Australier aus dem Hostel motiviert mitzukommen. Denn alleine, nur wir zwei, wäre ich da glaub ich nicht hochgegangen. Man Nico, das hätte dir Spaß gemacht. Ich kam allerdings ordentlich an meine Grenzen. Wir hatten für den ersten Aufstieg auch den Hügel ohne Pfad auserkoren. Das war ein Fehler. Steve sprang voraus und wir schlichen hinterher. Immer auf der Hut vor Schlangen die sich im Dickicht verstecken. Hab allerdings keine gesehen. An einer steilen Wand hätte ich beinahe aufgegeben. Ohne Mitstreiter wäre ich auch sicher nicht ganz nach oben. Aber die Herausforderung, gelle. Hat sich dann natürlich auch echt gelohnt. Wie die Photos beweisen. Der Abstieg war dann nicht weniger spannend. Aber überlebt. Dann der zweite Hügel, mit Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang. Bevor es dunkel wurde stiegen wir allerdings wieder herunter. Bin doch nicht lebensmüde. Nächstes Wochenende nehmen wir uns den nächsten vor.
Heute haben wir frei (genommen). Arbeiten aber dafür morgen. Da sind wir wieder in der voice clinic.

Monday, September 10, 2007

Im Paradies





Heute war der entspanntest Tag seit langem. Wir lagen einfach nur faul am und im Pool rum. Der ist nur 5 Gehminuten von uns entfernt. Dort hatte ich auch meine erste ausserindische Mahlzeit..eine PIZZA. Die hat sehr lecker geschmeckt. Heute hat der Pool leider geschlossen aber morgen hat er uns wieder. Dort gab es uebrigends eine Bachstelze. Die hat so schoen gesungen, dass sie beinahe ins recall gekommen waere. Aber man muss ja nicht nur singen koennen. Wir suchen ja den heissesten Showakt Deutschlands. Da reicht singen nicht aus.

Saturday, September 08, 2007

Vellore

Seit heute morgen sind wir in Vellore. Eigentlich sollte die fahrt 4 Stunden dauern. es waren aber zum Glueck nur zwei. Das Hostel ist der Hammer. So viel Luxus ist fast zuviel fuer mich, nach den letzten Unterkuenften. Fotos folgen noch. Das Gebaude in dem wir sind ist naemlich ganz neu gebaut und ist eigentlich fuer Studenten aus den USA gedacht. Hehe. Unsere Organisatoren Jan und Fernanne haben das super gemacht! Heute Abend haben wir auch schon unser erstes Date mit einer Mitarbeiterin von CMC (Christian Medical College). Ich hab schon mit ihr telefoniert. Sie hat einen wundervollen britischen Akkzent. Da kann mein englisch ja nur besser werden.Gestern war es so heiss, dass wir mit der ganze Truppe zum Strand gefahren sind. leider Darf man da nicht schwimmen, wegen der krassen Unterwasserstroemung, aber die Fuesse hab ich trotzdem ins kalte nass getunkt. Das hat vielleicht gut getan. Und Meeresrauschen ist eh wonderful. Schade war nur, dass da soviel Muell rumlag. Der ganze Strand war Uebersaet davon. Weil es einfach nicht verstehen kann, warum die Leute ihren Muell nicht einfach wieder mitnehmen, oder entsorgen, fragte ich Vijjy warum das um gottes willen denn sein muss, Vijjy sagte laechelnd: "That`s India!". Mit dieser Antwort musste ich mich zufrieden geben. Naja ich tu`s trotzdem nicht. SO! Jetzt habe ich einen Sonnentich. Wir sind zwar mit einer Rikshaw von Bagayam (Teil von Vellore) nach Vellore gefahren, aber dort zulange rumgeirrt. Eigentich auf der Suche nach etwas essbarem. Das gibt es hier natuerich auch, aber irgendwie bin ich noch nicht in der Lage alleine (ohne indischen Bgeleiter) in ein restaurant zu gehen. Ich glaub ich kauf mir heute eine Banane:-). hab naemlich riesenhunger. Die Babs will sowieso nicht in so ein restaurant. Kann ich auch verstehen. Ich will jetzt auch nicht so tun als waer ich der grosse Weltenbummler, aber Taiwan hat mich gelehrt, dass man doch so einiges mehr essen kann, als man auf den ersten Blick glaubt. Naja das kommt bestimmt noch. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
ich dachte ja, dass es in Vellore ein wenig ruhiger zugeht. Falsch gelegen. Hier ist es genauo hupig, stinkig, kuhig und hundig wie auch in Chennai. Aber das ist auch irgendwie gut so. Hab mich auch schon fastdran gewoehnt. Konnte heute auf der fahrt sogar schlafen. Unangeschnallt in einem Ambassador auf der Rueckbank. Zwischendurch dachte ich, hm wenn ich schlafe kann ich mich in einem Notfall micht festhalten, bin dann aber schon wieder eingeschlafen. Wenn ein Schlagloch kommt, wird eh komplett auf die rechte Spur ausgewichen. Und wenn einer entgegenkommt, huppt man. So einfach ist das. Kurz nach Chennai musste unser Taxi tanken. Es fuhr hupend in die Tankstelle ein und ein Tankwart(?) kam auf uns zu. Nachdem getankt wurde, streckte der Fahrer den Kopf zu uns rein und sagte, 500 Ruppi!!! wir mussten ihm das Spritgeld vorstrecken und haben das dann am Ende verrechnet. In Deutschland ist einfach alles so abgeklaert. Richtig langweilig;-). Die Landscahft hier ist aber 100 mal schoener als in Chennai. Hier gibt es ueberall kleine Berge. Gruenbewachsen. Sieht super aus.
So, ich freu mich uebrigends immer riesig ueber eure comments und Gaestebuch eintraege. Also weiter so. Und haltet mich auf dem laufenden!!
Lieben gruss

Wednesday, September 05, 2007

juche, heute haben wir frei. also nur theorie heute morgen. das war wieder sehr interessant. gleich ghen wir zu shivas Haus um Tee zu trinken. Das ist der Ort an dem wir die ersten Tage geschlafen hatten. Ansonsten ist es unertraglich heiss. Ich geh kaputt!!!aber besser als frieren allemal. Vorhin ahbe ich fur 1 euri passfotos gemacht. die braucht man namlich um eine simcard kaufen zu koennen. Und die habe ich jetzt auch. Meine Nummer lautet 0091 - 996 - 239 - 056 - 0.
Ich bin echt froh, dass ich wieder erreichbar bin. Das mit den Internetcafes ist hier nicht ganz so einfach. Heute war auf der Strassenseite, auf der das Cafe lag, Stromausfall. Wir haben erst vor der Tuere gewartet. Hatten uns die Pepsiflasche mit Sweet lime juice fuellen lassen. Das kostete auch nur 1 euro. Super oder. wenn ich zurueck komme sterbe ich vor ueberteuerung...Aber dann hat es uns doch zulange gedauert und wir sind hierher gewnadert. in der bruetenden Hitze.
Das wars erstmal, ich hoffe ich muss das naechste mal nicht so lange warten, bis ich inet habe.
gruss caro