Ich hatte heute aber nicht nur `heimliche` Gefühle, sondern auch spirituelle, daher auch die Überschrift. Grund dafür war der `Golden Temple` hier
Etagenbett im Zug nach Kerala
eöffneten Tür zu gelangen, die das Ende der Wartezeit ankündigte. Ich versuchte nicht hinter, oder vor einen männlichen Besucher zu kommen. Scheiterte aber kläglich denn die Männer, aber auch Frauen, quetschen sich einfach vor einen ohne mit der Wimper zu zucken. Als wir durch die Tür gingen fühlte ich mich wie in einem Trichter. Darauf wartend endlich durchgequetscht zu werden. Letztendlich hat sich das warten und gequetscht werden gelohnt. Der Tempel ist wirklich komplett aus Gold. Also verputzt mit Blattgold oder was auch immer. Das Beste waren jedoch die Elefanten. Ein großer
und ein kleiner (der war
Fort Cochin (Kerala)
schon acht Jahre und trotzdem noch sehr klein!) standen am Eingang. Der Große hatte lustige braune Haare auf seinem Schädel und war an den Ohren kunstvoll mit Farbe bemalt. Ich, der Tourist wie er leibt und lebt, also nur heute ;-), hab mich natürlich auch von dem Elefanten segnen lassen. Dazu hat dieser gekonnt seinen Rüssel auf meinen, zum Boden geneigten Kopf gelegt. Ob es Teil der Segnung war, dass auch der Schnodder meinen Rücken runter läuft, weiß ich nicht. Hab mich auf jeden Fall großartig gefühlt. Der war so süß!!!! Wer mehr über den
Tempel wissen will: www.sripuram .org. Man durfte nämlich leider keine Fotos machen.
Des Weiteren haben wir um Weihnachten rum einen Flug nach Delhi gebucht. Das mit dem Flüge oder Züge buchen ist immer wieder ein Erlebnis. Aber trotz Verständigungsschwierigkeiten verlief bis jetzt doch alles glatt. Wir werden sehen. In dieser Zeit werden wir uns auch Agra anschauen. Da steht der Taj Mahal. Sylvester verbringen wir wahrscheinlich in Goa am Strand. Aber Simon, der uns besuchen kommt, hat da natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden. Kann es kaum erwarten Srisimon!
Praktikumstechnisch sind wir momentan in einem Heim für Kinder mit Zerebralparese. Das ist für mich ein ganz neues Gebiet. Es ist allein schon sehr interessant die Kinder einfach nur zu beobachten. Aber ich muss sagen, dass viele echt Logopädie bräuchten. Jetzt sind wir ja da, aber wie sieht es in drei Wochen aus? Im Schulbereich, auch an das Heim angegliedert, gibt es eine Lehrerin die eine Fortbildung im Bereich Logopädie gemacht hat. Sie gibt pro Tag eine 40-Minütige Gruppentherapie mit überwiegend Mundmotorik. Wir konnten sie allerdings noch nicht bei der Arbeit beobachten, weil es gewisse `misscommunicaties` gab. Als wir zuschauen wollten, hat sie auf einmal alle Kinder weggeschickt bis auf zwei, die wir plötzlich therapieren sollten. Sie hat uns dann auch nicht zugeschaut oder wenn wir nicht gefragt hätten nichts zu den Kindern erzählt. Aber das sind wir mittlerweile schon gewohnt. Ich frage mich nur, warum sie uns eine halbe Stunde die Anfänge der Mundmotorik erklärt (was wirklich wehr nett, aber leider sehr unnötig ist) und dann später so viel vertrauen in unsere Behandlung steckt, was sie uns dadurch beweist, dass sie nicht zuschaut, was wir machen. Was ein langer Satz, ich hoffe ich konnte damit ausdrücken, was ich meine!? Irgendwie paradox oder nicht? Leider weiß ich nicht, was in Deutschland oder in den Niederlanden mit Kindern gemacht wird, die eine Zerebralparese haben. Also wenn jemand Tipps und Anregungen hat, bin ich dafür immer gerne zu haben.
Wir fahren zurzeit immer mit der Rikshaw zur Heim. Das ist zwar teurer, aber ich kann mir einfach nicht jeden Tag den Bus antun. Das ist nämlich so:
Man wartet auf den Bus, der dann hoffentlich auch da hält wo man steht. Denn es gibt kein Zeichen für Bushalte, außer wenn man Glück hat ein Bushaltestellenähnliches Gerüst. Oder vielleicht auch eine Kennzeichnung auf Hindi oder tamil. Aber mein tamil ist noch zu schlecht ;-), als dass mich das weiterbringen könnte. Anschließend, renn – quetsch - Riesenschritt in den Bus – stolper - hoffen auf Sitzplatz - wenn nicht gut festhalten – Beine fest auf den Boden stemmen, und hoffen, dass man bald da ist – aufpassen, dass man sich nicht auf die gekennzeichnete Männerseite stellt – bedauern, dass man sich nicht die Ohren zuhalten kann, um Taubheit zu vorkommen– wenn man sitzt, hoffen, dass eine Mutter ihr Kind nicht auf meinen Schoß setzt – hoffen, dass man durch die Menschenmenge überhaupt wieder zur Tür kommt – aufpassen, dass man sich nicht auf die Männerseite setzt – und ob stehend oder sitzend aufpassen, dass man nicht zerfliest...das ist der Grund, warum ich immer öfter Autos bevorzuge. Hier muss man nur aufpassen, dass die Fahrer einen nicht übers Ohr hauen. Aber wir haben mittlerweile raus, welche Preise realistisch sind und was zu weit geht.

Des Weiteren haben wir um Weihnachten rum einen Flug nach Delhi gebucht. Das mit dem Flüge oder Züge buchen ist immer wieder ein Erlebnis. Aber trotz Verständigungsschwierigkeiten verlief bis jetzt doch alles glatt. Wir werden sehen. In dieser Zeit werden wir uns auch Agra anschauen. Da steht der Taj Mahal. Sylvester verbringen wir wahrscheinlich in Goa am Strand. Aber Simon, der uns besuchen kommt, hat da natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden. Kann es kaum erwarten Srisimon!
Praktikumstechnisch sind wir momentan in einem Heim für Kinder mit Zerebralparese. Das ist für mich ein ganz neues Gebiet. Es ist allein schon sehr interessant die Kinder einfach nur zu beobachten. Aber ich muss sagen, dass viele echt Logopädie bräuchten. Jetzt sind wir ja da, aber wie sieht es in drei Wochen aus? Im Schulbereich, auch an das Heim angegliedert, gibt es eine Lehrerin die eine Fortbildung im Bereich Logopädie gemacht hat. Sie gibt pro Tag eine 40-Minütige Gruppentherapie mit überwiegend Mundmotorik. Wir konnten sie allerdings noch nicht bei der Arbeit beobachten, weil es gewisse `misscommunicaties` gab. Als wir zuschauen wollten, hat sie auf einmal alle Kinder weggeschickt bis auf zwei, die wir plötzlich therapieren sollten. Sie hat uns dann auch nicht zugeschaut oder wenn wir nicht gefragt hätten nichts zu den Kindern erzählt. Aber das sind wir mittlerweile schon gewohnt. Ich frage mich nur, warum sie uns eine halbe Stunde die Anfänge der Mundmotorik erklärt (was wirklich wehr nett, aber leider sehr unnötig ist) und dann später so viel vertrauen in unsere Behandlung steckt, was sie uns dadurch beweist, dass sie nicht zuschaut, was wir machen. Was ein langer Satz, ich hoffe ich konnte damit ausdrücken, was ich meine!? Irgendwie paradox oder nicht? Leider weiß ich nicht, was in Deutschland oder in den Niederlanden mit Kindern gemacht wird, die eine Zerebralparese haben. Also wenn jemand Tipps und Anregungen hat, bin ich dafür immer gerne zu haben.
Wir fahren zurzeit immer mit der Rikshaw zur Heim. Das ist zwar teurer, aber ich kann mir einfach nicht jeden Tag den Bus antun. Das ist nämlich so:
Man wartet auf den Bus, der dann hoffentlich auch da hält wo man steht. Denn es gibt kein Zeichen für Bushalte, außer wenn man Glück hat ein Bushaltestellenähnliches Gerüst. Oder vielleicht auch eine Kennzeichnung auf Hindi oder tamil. Aber mein tamil ist noch zu schlecht ;-), als dass mich das weiterbringen könnte. Anschließend, renn – quetsch - Riesenschritt in den Bus – stolper - hoffen auf Sitzplatz - wenn nicht gut festhalten – Beine fest auf den Boden stemmen, und hoffen, dass man bald da ist – aufpassen, dass man sich nicht auf die gekennzeichnete Männerseite stellt – bedauern, dass man sich nicht die Ohren zuhalten kann, um Taubheit zu vorkommen– wenn man sitzt, hoffen, dass eine Mutter ihr Kind nicht auf meinen Schoß setzt – hoffen, dass man durch die Menschenmenge überhaupt wieder zur Tür kommt – aufpassen, dass man sich nicht auf die Männerseite setzt – und ob stehend oder sitzend aufpassen, dass man nicht zerfliest...das ist der Grund, warum ich immer öfter Autos bevorzuge. Hier muss man nur aufpassen, dass die Fahrer einen nicht übers Ohr hauen. Aber wir haben mittlerweile raus, welche Preise realistisch sind und was zu weit geht.

Fort Cochin (Kerala)

Gestern war der letzte Tag im ENT I. Ich finde das sehr schade, weil die Mitarbeiter mir innerhalb dieser drei Wochen sehr ans Herz gewachsen sind. Ist man naemlich einmal integriert, ist der Kontakt intensiv. Ausserdem sind die Logopaeden in unserem Alter und ziemlich unkonservativ. Haben auch fast alle in Bangalore studiert. Ich habe es noch nie erlebt, dass waehrend einer Stroboskopie soviel gelacht wurde. Nicht ueber den Patienten, nein, mit dem Patienten. Und ueber Fehler aegert man sich nicht, sondern schmunzelt oder nimmt sich selbst auf die Schippe. Selbst als ENT-Doctor. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefuehlt in dieser Zeit. Der Arzt hat sich sogar die Zeit genommen, uns eine private Vorfuehrung ue.jpg)
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ereich in den Restaurants ist mir schon zu kalt und das bei Aussentemperaturen von ca. 32 Grad. Jippi!


ei weitere Jahre studieren will, oder nicht. Erst dann ist man nämlich Speech & Language therapist.

Hier wir uns gerade gezeigt, wie man ein earmould herstellt.
es indische Sprachen, keine Dialekte). Andere haben enorme Verständigungsschwierigkeiten. Ich auch! Sind wir bei einer Anpassung dabei, werden wir auch vorher nicht kurz über den Patienten informiert, sondern müssen danach nachfragen. Fragen stellen ist ja auch kein Problem. Das Problem ist, dass das auf die Dauer ermüdend ist. Naja,....der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum.....wer nicht fragt bleibt dummJ.



beweisen. Der Abstieg war dann nicht weniger spannend. Aber überlebt. Dann der zweite Hügel, mit Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang. Bevor es dunkel wurde stiegen wir allerdings wieder herunter. Bin doch nicht lebensmüde. Nächstes Wochenende nehmen wir uns den nächsten vor.


Gestern war es so heiss, dass wir mit der ganze Truppe zum Strand gefahren sind. leider Darf man da nicht schwimmen, wegen der krassen Unterwasserstroemung, aber die Fuesse hab ich trotzdem ins kalte nass getunkt. Das hat vielleicht gut getan. Und Meeresrauschen ist eh wonderful. Schade war nur, dass da soviel Muell rumlag. Der ganze Strand war Uebersaet davon. Weil es einfach nicht verstehen kann, warum die Leute ihren Muell nicht einfach wieder mitnehmen, oder entsorgen, fragte ich Vijjy warum das um gottes willen denn sein muss, Vijjy sagte laechelnd: "That`s India!". Mit dieser Antwort musste ich mich zufrieden geben. Naja ich tu`s trotzdem nicht. SO!
Jetzt habe ich einen Sonnentich. Wir sind zwar mit einer Rikshaw von Bagayam (Teil von Vellore) nach Vellore gefahren, aber dort zulange rumgeirrt. Eigentich auf der Suche nach etwas essbarem. Das gibt es hier natuerich auch, aber irgendwie bin ich noch nicht in der Lage alleine (ohne indischen Bgeleiter) in ein restaurant zu gehen. Ich glaub ich kauf mir heute eine Banane:-). hab naemlich riesenhunger. Die Babs will sowieso nicht in so ein restaurant. Kann ich auch verstehen. Ich will jetzt auch nicht so tun als waer ich der grosse Weltenbummler, aber Taiwan hat mich gelehrt, dass man doch so einiges mehr essen kann, als man auf den ersten Blick glaubt. Naja das kommt bestimmt noch. Vorsicht ist besser als Nachsicht.